18.07.2016 – und wieder € 15.000.- vom Gymnasium Grafing

Bild1Davon, dass der Spendenlauf zugunsten EFI e.V. im Gymnasium Grafing nun schon zum 10. Mal durchgeführt wurde, wird es nicht „normal“: das gesamte erlaufene und erwanderte Spendenvolumen (SchülerInnen wie Tim D. mit Sportverbot wegen Verletzung, die aber trotzdem dabei sein und beitragen wollten) betrug mehr als 15.000 Euro, die Ausgaben für etwa einen kompletten Operationseinsatz mit 100 Operationen. Unglaublich, aber wahr: aus Veranstaltungen des Grafinger Gymnasiums sind über die Jahre nun bald 200.000.- Euro eingegangen!

EFI dankt wie schon so oft dem Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus“ unter Leitung von Theresa Hogrefe und mit jeweils „nachwachsenden“ Mitgliedern, von denen heuer Magdalena Capelle stellvertretend erwähnt sein soll (sie hat u.a. fast neun Stunden lang bei draussen schönstem Wetter geholfen, drinnen die Spendenquittungen so korrekt wie möglich zu erstellen – danke, Magdalena!); und der Schulleitung, dass sie auch heuer wieder im schon sehr gedrängten Jahresabschluss-Programm diese für EFI so wichtige Veranstaltung untergebracht hat.

 


07.07.2016 – Apotheken in NRW starten Spenden- und Umweltaktion zugunsten von EFI

IMG_4612Auf Initiative von Eva und Martin Kreutzer aus Düsseldorf, die beide selbst an Einsätzen in Lunsar/Sierra Leone teilgenommen haben, hat eine Gruppe von Apothekerinnen und Apothekern in Pulheim und Umgebung unter Federführung von Apothekerin Birgit Schüring folgende „Aktion Känguru“ geplant, ausgestattet und gestartet:

Kunden, die ihre Waren gerne in einer Plastiktüte verpackt haben wollen, bezahlen pro Tüte 10 Ct, die wiederum von den Apotheken an EFI gespendet werden. Kostenlos wie bisher gibt es die Verpackung nicht mehr. Damit gibt es entweder Geld für unsere humanitäre Tätigkeit oder der Umwelt bleibt ein weiteres Stückchen Plastik erspart – „win-win“ heisst sowas heutzutage.

EFI wird die eingehenden Spenden für das etablierte Projekt in Lunsar/Sierra Leone und für ein neues Projekt im Himachal Pradesh in Nordindien einsetzen (s. „Aktuelles“ vom 07.12.2015), wo eine bestehendes kleines Health Center für dort siedelnde ca. 10.000 exiltibetische BürgerInnen um einen Operationssaal erweitert werden soll. So könnten neben Wundversorgungen und Kaiserschnitten auch für Interplast-Einsätze (zusammen mit der Sektion Bad Kreuznach) geeignete Voraussetzungen hergestellt werden. EFI arbeitet an diesem Projekt bereits begleitend mit (Planung, Gerätebeschaffung etc.), Hauptakteur ist der französische gemeinnnützige Verein „L´Art Tibet Cham Sem“ in Les Plains in der Gegend von Montpellier.

Die Pulheimer Initiative ist inzwischen dabei, den Einzugsbereich zu erweitern; möglicherweise werden Apotheken in Köln und Düsseldorf den Pulheimer Gedanken aufnehmen und ihrerseits die Aktion übernehmen.

EFI e.V. dankt allen Aktiven von Herzen, wir sind sehr gespannt, wie weit das „Känguru“ springen wird.

 


14.06.2016 – EFI unterstützt koreanische Verbrennungsklinik in Äthiopien

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die 24jährige Samsam kurz nach der Verbrennung

Im Rahmen eines epileptischen Anfalls stürzte im Süden von Äthiopien die 24jährige Schwester eines in Ebersberg als Asylbewerber ansässigen Somaliers ins offene Feuer und zog sich sehr schwerwiegende Verbrennungen zu. In einer ganz erstaunlichen Welle der Hilfsbereitschaft betrieben Privatleute aus Ebersberg die Erstversorgung, den Transport in eine qualifizierte Klinik in der Hauptstadt Addis Abeba und die bestmögliche Versorgung durch dort tätige norwegische Ärzte. Hierzu konnte EFI organisatorischen Beistand, medizinisch-fachlichen Rat, ein geeignetes Netzwerk sowie finanzielle Mittel und logistische Hilfe beim Medikamententransport beitragen.

Nach einer Reihe von Hauttransplantationen und zuletzt noch der Entfernung einer fast völlig verkohlten Kniescheibe (das betreffende Bein musste versteift aber nicht wie befürchtet amputiert werden).

Zusammen mit der Ebersberger Patenfamilie Dorothe und Josef Propostmeier dankt EFI allen Spenderinnen und Spendern, wir wünschen der jungen Samsam A.H. eine möglichst weitgehende Genesung!


10.03.2016 – EFI fördert Sierra-Leone-Einsatz von ODW e.V.

Mit einem Gesamtaufwand von ca. € 2.500.- fördert EFI den im März geplanten Einsatz des Vereins „Orthopädie für die Dritte Welt e.V.“ (s. Rubrik „Hauptprojekte“).

Nach Unterbrechung durch die mittlerweile für beendet erklärte Ebola-Katastrophe in Westafrika nimmt ODW unter Leitung von Drs. W. Haller, Ebersberg, und F. Schmidt-Hoensdorf, Isen, die operative Tätigkeit in Lunsar im Krankenhaus St.-John-of-God wieder auf. Ausgestattet mit Materialspenden aus der Ebersberger Kreisklinik und Spenden von mehreren anderen wohltätigen Organisationen macht sich in den nächsten Tagen ein sechsköpfiges Team auf die Reise – EFI wünscht Gesundheit und Erfolg.


15.01.2016 – EFI und das LIONS-Hilfswerk Ebersberg spenden für Sendhwa

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Sr. Julia, OSA, im Kreise ihrer Waisenkinder

In einer gemeinsamen Aktion haben EFI (4.000.-), das LIONS-Hilfswerk Ebersberg (3.000.- mit Hilfe der Ebersberger Franz-Glässner-Stiftung) und Dr. Barbara Dünzl aus Regensburg als Privatperson (weitere € 3.000.-) für die Fertigstellung des Waisenhauses in Sendhwa / Madhya Pradesh gespendet.

Das von der engagierten Augustinerinnen-Ordensschwester Julia betreute Projekt (EFI hatte bereits in den Vorjahren Spendenmittel für Rollstühle und andere Hilfsmittel in beträchtlicher Höhe aufgebracht) versorgt knapp 5.000 körperlich und geistig Behinderte und Lepra-Kranke in einem grossen Bezirk des zentralindischen Staates mit ca. 300.000 Einwohnern. Zur Verbesserung der sozialen Akzeptanz sind getrennte Einrichtungen für Kinder von Lepra-Kranken von grossem Vorteil (auch in Europa wurde die Krankheit im Mittelalter sprachlich über die soziale Konsequenz in Form einer lebenslangen Quarantäne definiert – „Aussatz“).

Neben den Kindern der Lepra-PatientInnen werden in dem soeben neu erstellten „Waisen“-Haus auch wirkliche

symbolische Scheck-Übergabe mit DR. Franz Weinfurtner vom LIONS-Club Ebersberg (foto: sro)

symbolische Scheck-Übergabe mit DR. Franz Weinfurtner vom LIONS-Club Ebersberg (foto: sro)

Waisen untergebracht, und zwar Kinder verstorbener AIDS-PatientInnen, die wegen des weniger offensichtlichen Krankheitsbildes einer ähnlichen, aber weniger strikten Ausgrenzung unterliegen.

Mittel für den Bau des Waisenhauses, das auch einen kleinen medizinischen Untersuchungsraum umfasst, wurden vom Staat Madhya Pradesh und von der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe Würzburg zur Verfügung gestellt. EFI e.V. wünscht den künftigen Bewohnerinnen alles erdenklich Gute.


14.12.2015 – EFI spendet Geräte für Lunsar in Sierra Leone

Im vor Ausbruch der Ebola-Epidemie als eines der EFI-Hauptprojekte geführte Krankenhaus in Lunsar / Sierra Leone hat mittlerweile über zwei Jahre keine operative Tätigkeit zugelassen, die zunächst mit viel Hoffnung entwickelte Zusammenarbeit hat unter Quarantäne, mehreren Todesfällen in der Mitarbeiterschaft und der im Vordergrund stehenden wirtschaftlichen Misere enorm gelitten.

Der befreundete Verein Globolab e.V. beginnt nun, die Trümmer der früher geschaffenen apparativen und personellen Ausstattung für die mikrobiologische Testung aufzusammeln und neu zusammenzufügen – gerne ist EFI damit im Rahmen seiner satzungsmässigen Möglichkeiten behilflich, diesmal mit der Aufrüstung zweier von Freunden gespendeter Computer und einer Digitalkamera aus EFI-Bestand zur Übermittlung von Kulturplatten-Bildern und anderen visuell darstellbaren Befunden. EFI wünscht Globolab e.V. um den Vorsitzenden Nils Niederstebruch und Labor-Spezialistin Doris Sixt Glück, Erfolg und weiterhin die bewundernswerte Ausdauer !

Aktuell (19-01-16) wurde aus Sierra Leone erneut ein Todesfall an Ebola gemeldet, und das nur wenige Stunden nach der Erklärung der WHO, Westafrika sei nun Ebola-frei. Nach der Meinung nicht weniger Experten hat sich das Virus nun auf den Weg gemacht, ein ständiger Begleiter der Menschen im Endemie-Gebiet zu werden, als abgeschwächter Erreger, der seinen Wirt am Leben lässt, zumindest nicht unmittelbar tötet. Mittelfristig wird sich in der Bevölkerung eine gewisse Immunität heraus bilden, langfristig wird diese Immunität ein Überlebensvorteil sein und genetisch weitergegeben werden. Das ist der übliche Verlauf viraler Krankheiten, z.B. von Masern, Röteln, Windpocken, Grippe, die alle am Beginn ihrer „Karriere“ akut Millionen von Menschen getötet und die Einwohner ganzer Kontinente massiv dezimiert bis ausgerottet haben; aber auch z.B. von HIV und anderen. Ähnlich wie beim Grippe-Virus (z.B. Geflügel) gibt es auch für Ebola ein tierisches Reservoir (jedenfalls Flughunde, evtl. auch Affen und andere), aus dem heraus mutierte Virus-Stämme auf den Menschen übergehen können. Solange die Armut in Westafrika, die in den letzten Jahren weiter zugenommen hat, die Einwohner zwingt, zum Überleben auch „bush meat“ zu nutzen, wird Ebola immer wieder auftreten, wie es das ja auch in der Vergangenheit oft genug getan hat. Viren, insbesondere solche, die rasch töten, benötigen zur Erhaltung eine bestimmte Mindest-Population, die früher nicht gegeben war. Durch die zunehmende Mobilität, die Zunahme der Bevölkerungsdichte und durch die Verfügbarkeit wenigstens gewisser Transportmittel ist diese Mindestpopulation 2014 offenbar erreicht worden; sie wird zweifellos bestehen bleiben.


07.12.2015 – EFI Piloteinsatz in Bir/Nordindien

Bir im Staat Himachal Pradesh

Bir im Staat Himachal Pradesh

Zusammen mit der Interplast-Sektion Bad Kreuznach reiste Hajo Schneck von EFI e.V. in den nordindischen Staat Himachal Pradesh am Fuss des Himalaya in den Ort Bir, wo sich neben Dharamsala eines der wichtigsten exiltibetischen Gebiete Indiens befindet (ca. 10.000 exiltibetische Einwohner, davon ca. 3.000 Mönche in mehreren Klöstern). Auf Initiative der dort schon seit Jahren tätigen, in Frankreich ansässigen Organisation „Art’Tibet ChamSem“ war angedacht worden, das von der tibetischen Exilregierung betriebene Health Centre vielleicht für die Interplast-typischen operativen Eingriffe in der tibetischen Gemeinde zu nutzen.

Bir liegt etwa auf einer Höhe mit Zypern, Djerba, New York oder San Francisco, ist aber wegen seiner Lage auf ca. 1500 m.ü.d.M., der Nähe zum „Dach der Welt“ und des grossen Abstandes zum Indischen Ozean um diese Jahreszeit sehr kühl (tags um die 10, nachts um die 3 Grad).

Vor Ort zeigte sich, dass vor den ersten sinnvollen Interplast-Aktivitäten noch einiges an Vorbereitungen zu treffen ist, insbesondere die Herstellung geeigneter Räumlichkeiten (Op, Aufwachraum, stationäre Patientenzimmer). Der französische Partner-Verein unternimmt alle denkbaren Anstrengungen, um diese baulichen Voraussetzungen herzustellen. Hingegen waren organisatorisches Potential, Kompetenz des Personals und logistische Unterstützung ausserordentlich gut – auch dies nicht zuletzt dank der Vorbereitung und Vermittlung durch „Art´Tibet ChamSem“, vertreten durch Anne Hofmann aus Les Plains im Hérault.

Angedacht und vor Ort auch noch auf den Weg gebracht wurde dabei nicht zuletzt die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit dem ebenfalls in Bir bestehenden, aber nicht primär für Exiltibeter bestimmten öffentlichen – indischen – Krankenhaus. Auch dieses PHC („primary health center“, mehr eine Ambulanz als eine Klinik) ist nicht ohne weitere Anstrengungen, Investitionen und Veränderungen geeignet, aber vorerst jedenfalls besser als die tibetische Einrichtung. Mit dem ärztlichen Leiter dieses PHC und dem Geschäftsführer des entsprechenden tibetischen wurden gemeinsame Vorgespräche geführt und eine weitere Zusammenarbeit zwischen beiden Einrichtungen angeregt.

Von der Interplast-Sektion Bad Kreuznach wurde ein Gerät für die Routine-Labordiagnostik für mehrere Tausend Euro zugesagt (was mittlerweile erfolgt ist), EFI steuerte bei

– ein Messgerät für die Langzeit-Beobachtung der Zuckerkrankheit (von der in Indien aus genetischen Gründen ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung betroffen ist; ca. € 1.000.-),

– einen Sauerstoffkonzentrator zur Behandlung akuter Atemnot-Zustände (bei hoher Luftverschmutzung durch PKW´s und Hausbrand; ca. € 500.-) sowie im Vorgriff auf spätere Op-Einsätze sowie

– für das Governmental Hospital einen kleines Puls-Oximeter.

eines der drei tibetisch-buddhistischen Klöster in Bir

eines der drei tibetisch-buddhistischen Klöster in Bir

Und schliesslich wurde eine der engagierten Schwestern des tibetischen PHC, welche sich für die Auswahl eventuell später zu operierender PatientInnen zur Verfügung gestellt hatte, mit einer kleinen Digitalkamera ausgestattet. So können die von ihr dokumentierten Krankheitsbilder über Internet der von der Sektion Bad Kreuznach mit der Projektleitung betrauten, erfahrenen Plastischen Chirurgin Dr. Petronela Monticelli-Mayer vorgestellt werden (die u.a. auch mit dem EFI-Team in Haridwar tätig gewesen ist).

Wenn sicher auch nicht in kurzer Zeit, so ist doch zu hoffen, dass das Projekt Bir in den nächsten Jahren Gestalt annehmen wird – ein Bedarf besteht ohne Zweifel, und EFI hat zugesagt, mit know how und finanzieller Hilfe mitzuwirken.

 


28.05.2015 – 15.000.- € vom Gymnasium Grafing

Noch immer steht das Spendenergebnis des Grafinger Sponsorenlaufs nicht genau fest (Pfingstferien sind nun mal heilig), aber der Stand gestern lag ganz knapp unter 15.000.- € – das ist wieder fantastisch und nur möglich geworden durch die kompetente, ausdauernde und, das muss immer wieder betont werden, freiwillige Arbeit des Arbeitskreises „Schule ohne Rassismus“ unter Leitung von Theresa Hogrefe. Vom Arbeitskreis möchte ich nur zwei Namen erwähnen, und zwar Salome Wahl und Magdalena Capelle – Euch beiden ein herzliches Dankeschön, stellvertretend auch für Euer ganzes Team!


19.05.2015 – wertvolle Gerätespende von smiths medical

Nicht zum ersten Mal unterstützt die Medizingeräte-Firma smith medical EFI e.V. mit ihren Produkten.

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London 1851

Smiths medical, entstanden aus einer im Victorianischen England gegründeten Uhrmacher-Firma, ist heute auf dem medizinischen Sektor führend in Techniken wie apparative Infusion, Infusionserwärmung, Patientenüberwachung, Druckmessung, Atemwegssicherung und einigen weiteren Methoden der Notfallmedizin und Anästhesiologie; Sitz der Deutschlandzentrale war bis vor einigen Jahren Eglharting im Landkreis Ebersberg und ist jetzt Grasbrunn nur wenige Meter ausserhalb der Landkreisgrenzen.

 

 

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Vertriebschef K. Künstler überreicht ein Pulsoximeter von smiths medical an Prof. Schneck von EFI (Foto: mje)

Vertriebschef Kai Künstler und Strategie-Chef Markus Jesinghausen überreichten an Prof. Schneck mehrere fabrikneue Pulsoximeter und Infusionswärme-Geräte, der Marktwert dürfte konservativ geschätzt einige Tausend Euro betragen – herzlichen Dank dafür im Namen der künftigen Nutzer und der Patienten, die davon in ihrer Sichrheit profitieren werden.

EFI plant, die Geräte an Einsatzorten zum Verbleib zu positionieren, die regelmässig von Teams angefahren werden und wo – Thema Infusionswärmer – langdauernde Operationen mit hohem Blutverlust durchgeführt werden. Trotz häufig tropischen Temperaturen sind Patienten mit Eingriffen nach ausgedehnten Verbrennungen, die oft mehrere Stunden dauern und eine wärmesparende Abdeckung nicht zulassen, durchaus von nicht ungefährlicher Auskühlung bedroht.

Vielen Dank an smiths medical und die Geschäftsführung !


27.03.2015 – das Gymnasium Grafing diesmal (fast) bei Schnee

Start zum Sponsorenlauf 2015 (Foto: Stefan Rossmann)

Start zum Sponsorenlauf 2015 (Foto: Stefan Rossmann)

Auch dieses Jahr waren die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Grafing nicht davon abzuhalten, in grosser Zahl (geschätzt 450) am Sponsorenlauf zugunsten von EFI e.V. teilzunehmen, obwohl die Aussentemperatur mit gerade einmal 6 Grad Celsius nicht besonders einladend war. Danke für die Motivationsleistung an Theresa Hogrefe und ihren von Salome Wahl organisierten Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus“.

Ein finanzielles Ergebnis steht noch nicht fest, dazu haben alle Beteiligten die Osterferien zu sehr verdient – exakte Zahlen werden nachgereicht. Aber gefühlsmässig wird auch heuer nicht viel fehlen, um einen kompletten Interplast-Einsatz nach Haridwar in Indien zu finanzieren, dessen Planung für Oktober 2015 schon angelaufen ist.

Danke an die Schulleitung um Herrn P. Schötz, an alle organisatorisch Beteiligten, an alle Aktiven und an alle Sponsoren!


01.12.2014 – Besuch des Krankenhauses SKM in Kampot/Kambodsha

Kambodsha hat seit Ende des 2. Weltkrieges viele fremde Machthaber gesehen, darunter Frankreich, Japan, Grossbritannien und Vietnam. Es zählt nach den grauenvollen Ereignissen der letzten 25 Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit Bürgerkrieg, Gräueltaten unsäglichen Ausmasses, Bombardierung durch die USA, Besetzung („Befreiung“) durch vietnamesische Truppen und schliesslich Unabhängigkeit zu den ärmsten Ländern Asiens (pro-Kopf-GDP 2600 US$, Rang 183 von 228, etwa vergleichbar mit Sudan, Tschad oder Jemen), die Gesundheitsstrukturen sind – mit Ausnahme einer vom Ausland getragenen Pädiatrie – nicht ausreichend (Säuglingssterblichkeit 51/1000, Müttersterblichkeit 2,5/1000, Arztdichte 1 : 4000).

Im Süden des Landes, in der Stadt Kampot, errichtete die deutsche Sonja-Kill-Stiftung vor einigen Jahren ein grosses Krankenhaus mit Ausstattung und Baulichkeiten auf europäischem Niveau. Der Kinikbetrieb, soweit von operativer Tätigkeit die Rede ist, befindet sich im Aufbau, nach einem ersten Besuch durch ein in der Nähe tätiges, von EFI gefördertes Interplast-Team im Jahre 2013 wurde von Seiten der Klinileitung vorgeschlagen, doch gemeinsame operative Tätigkeiten in Angriff zu nehmen.

Ein kurzer Besuch im Herbst 2014 zeigte ein erstaunlich gepflegtes, gut ausgestattetes, bezüglich des Op´s jedoch noch nicht vollständig funktionsfähiges Haus, in dem durch die leitende Chirurgin derzeit Anstrengungen unternommen werden, eine Sterilisationseinheit und eine Gasversorgung des Operationstraktes voran zu treiben bzw. auf den Weg zu bringen. Ferner sollen chirurgisch tätige kambodshanische Ärzte und entsprechendes Pflegepersonal angeworben und ausgebildet werden.

Wir haben mit der Klinik vereinbart, dass nach Aufnhame eines geregelten Op-Betriebs Teams mit EFI-Unterstützung zusammen gestellt werden sollen, die am lokalen Bedarf orientiert Plastische Chirurgie, Allgemeinchirurgie, HNO-Eingriffe, Gynäkologie oder Augenheilkunde anbieten. Wir freuen uns auf den ersten Einsatz dort, sobald die Gegebenheiten sich entsprechend entwickelt haben.


14.07.2014 – Das unglaubliche Gymnasium Grafing

Symbolische Geldübergabe durch Direktor Paul Schötz, die "AktivistInnen" des AK "Schule ohne Rassismus" und Leiterin Theresa Hogrefe

Symbolische Geldübergabe durch Direktor Paul Schötz, die „AktivistInnen“ des AK „Schule ohne Rassismus“ Magdalena Capelle, Salome und Christian Wahl und AK-Leiterin Theresa Hogrefe (Foto: jro)

Und wieder hat das Gymnasium Grafing unter Federführung des Arbeitskreises „Schule ohne Rassismus“ mit Theresa Hogrefe und – als SchülervertreterInnen – Salome und Christian Wahl einen Sponsorenlauf zugunsten von EFI veranstaltet, routiniert zwar inzwischen im dreizehnten Jahr, aber wie immer mit einer unendlichen Anzahl von Arbeitsstunden für Vorbereitung, Durchführung und Auswertung. Und mit Engagement und Überzeugung und fast geräuschlos – danke dafür!

Mehr als 400 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen liegen am 14. Juli trotz Schuljahrsende-Stress und gelegentlichen Wolkenbrüchen mehrere Tausend Kilometer, der von ihren Sponsoren aufgebrachte Spendenbatrag von über € 16.000.- (ja, sechzehntausend !!) wird einen kompletten Interplast-Einsatz im Oktober des Jahres finanzieren (mehr zu diesen Einsätzen in Haridwar/Indien im Menü-Punkt „Hauptprojekte“).

Herzlichen Dank im Namen von EFI e.V. an alle, die gelaufen sind, die LäuferInnen gesponsort haben, im Hinter- oder Vordergrund Organisationsarbeit geleistet haben und der Veranstaltung den „Schulleitungssegen“ erteilt haben!


20.06.2014 – Ebola in Sierra Leone

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Beispiel Schutzausrüstung bei Ansteckungsgefahr

Wie in den westafrikanischen Nachbarstaaten Liberia und Guinea sind auch in Sierra Leone (s. EFI-Hauptprojekte) zahlreiche Fälle von Ebola aufgetreten, viel davon mit tödlichem Ausgang. Im Moment ist die Rede von einigen Hundert Infizierten und entsprechend einigen Hundert Toten, genaue Zahlen fehlen.

Der Verein GloboLab e.V., der sich mit Unterstützung von EFI seit Jahren bemüht, im Krankenhaus in Lunsar ein mikrobiologisches Labor einzurichten und das Laborpersonal auszubilden, hat auf einen Hilferuf aus der Klinik rasch und entschlossen reagiert und das Labor mit einer nennenswerten Anzahl (einigen Hundert) von Schutzausrüstungen ausgestattet. Diese sind in Westafrika derzeit praktisch nicht mehr erhältlich, und es ist nur zu verständlich, dass das medizinische Personal in den betroffenen Ländern ohne derartigen Schutz kaum bereit ist, sich Patienten auch nur zu nähern.

Die Meldungen, dass der Höhepunkt der Endemie überschritten sei, werden ihren Wahrheitsgehalt in den nächsten Wochen zu beweisen haben – Einsätze von chirurgischen Hilfsteams, wie sie EFI zusammen mit Interplast und ODW seit Jahren in der Gegend organisiert und fördert, kommen selbstverständlich derzeit nicht in Frage.


Januar 2014 – EFI trauert um Vorstandsmitglied Cristina Lorenz

Cristina Lorenz + 30-12-2013

Cristina Lorenz
+ 30-12-2013

 

In den letzten Stunden des Jahres 2013 ist nach langer, unvorstellbar tapfer ertragener Krankheit im Alter von gerade erst 48 Jahren Cristina Lorenz  verstorben. Als Mitgründerin des Vereins war sie nicht nur ununterbrochen als Schriftführerin im Vorstand tätig, sondern hat auch im Hintergrund, ganz wie es ihre Art war, den Charakter und die Ausrichtung unserer Tätigkeit wesentlich mit bestimmt.

Als erfahrene Anästhesieschwester, weitgereiste Weltbürgerin und überzeugte Humanistin hat sie über viele Jahre bei Interplast-Einsätzen in Asien, Afrika und Südamerika den Stil unserer Teams geprägt und uns oft genug gezeigt, was Einfühlsamkeit, Bescheidenheit und Menschenliebe bewirken können. Wir alle haben von ihr gelernt.

Nicht nur für EFI ist Cristinas Tod ein kaum zu ertragender Verlust. Wir, die wir ihre Freundinnen und Freunde gewesen sind, werden sie unendlich vermissen.


21.08.2013 – Rotary Regensburg und EFI spenden für Sendhwa

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Madhya Pradesh: wirtschaftlich schwacher Bundestaat ohne Küste

Auf Initiative der Regensburger Interplast-Gruppe um Dr. Barbara Dünzl, die regelmässig in Zentralindien aktiv ist, hat der Rotary Club Regensburg, vertreten durch seinen Präsidenten Prof.Dr. Michael Dowling, eine Spende in Höhe von € 1.000.- an EFI übersandt. Der Betrag ist zweckgebunden für die Unterstützung der Lepra-Fürsorge, welche die Augustinerinnen im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh betreiben, genauer gesagt in der Stadt Sendhwa und dem zugehörigen Distrikt.

Da es keine bessere Ausgangssituation für humanitäre Hilfe gibt als die eigene Kenntnis der Verhältnisse und Bedürfnisse vor Ort, die unmittelbare Bekanntschaft mit den tragenden (nicht immer leitenden) Personen und die regelmässige vor-Ort-Information über die Verwendung der eingesetzten Mittel, und da alle diese Voraussetzungen hier gegeben sind, hat sich der Vorstand von EFI entschlossen, auch eigene Mittel einzusetzen und die 1.000.- Euro vom RC Regensburg auf insgesamt € 4.000.- aufzustocken. Damit und mit weiteren Spenden, die aus dem Regensburger Raum noch angekündigt sind, ist die Basis für die Beschaffung eines geländegängigen Fahrzeugs gesichert, mit dem die weit auseinander liegenden und teils sehr schwer zu erreichenden Lepra-Kolonien versorgt werden können.

Madhya Pradesh ist einer der ärmsten Bundesstaaten Indiens, in Grösse und Bevölkerungszahl etwa mit Deutschland vergleichbar, aber mit einem pro-Kopf-Bruttosozialprodukt von nur ca. € 450.- (BRD: ca. € 40.000.-). Madhya Pradesh verfügt über etwa 50 Krankenhäuser (BRD: gut 2.000). Traurige Berühmtheit in Madhya Pradesh hat weltweit die Hauptstadt Bhopal erlangt, wo es 1984 zum bis heute schwersten Chemie-Unfall und neben Tschernobyl und Fukushima zur weltweit grössten Umweltkatastrophe kam.

Die Lepra („Aussatz“) ist eine chronische Infektionskrankheit, die sich nach grossen Anstrengungen und dank der Möglichkeit, sie mit Antibiotika zu behandeln, weltweit im Zurückgehen befindet. Jährlich kommt es „nur“ mehr zu ca. 250.000 Neuerkrankungen (Tuberkulose: 9.000.000, AIDS: knapp 3.000.000), die WHO hofft, Lepra in den nächsten Jahrzehnten ausrotten zu können. Von den weltweit ca. 5.000.000 Lepra-Kranken leben etwa zwei Drittel in Indien, in Europa tritt die Krankheit nur noch sporadisch auf. Entgegen der verbreiteten Meinung erfolgt die Ansteckung mit Lepra bei gesunden Menschen nur bei sehr intensivem, längerfristigem Kontakt.

Wir wünschen den Augustinerinnen in Sendhwa, allen voran Sr. Julia Osa, viel Kraft und Ausdauer bei ihrer wohltätigen Arbeit.


14.06.2013 – Sponsorenlauf und Festgala des Gymnasiums Grafing

20.000.-  € erhielt EFI auf der Movimento-Gala in Grafing vom Gymnasium Grafing (Foto: JWG)

20.000.- € erhielt EFI auf der Movimento-Gala in Grafing vom Gymnasium Grafing (Foto: JWG)

Den phänomenalen Betrag von € 20.000.- haben die SchülerInnen des Gymnasiums Grafing beim Sponsorenlauf eingefahren bzw. bei der abendlichen Festgala in der Grafinger Stadthalle erturnt und  ertanzt – EFI dankt allen, die mitgemacht haben, ganz herzlich. Wesentliche Teile des organisatorischen und künstlerischen Aufwandes haben auch dieses Jahr wieder getragen Theresa Hogrefe und Stefan Eberherr vom Lehrerkollegium und Christian Wahl von der Schülermitverwaltung, und viele HelferInnen wären noch zu nennen, ohne dass das hier möglich ist.

Zum letzten Mal dankt EFI dem scheidenden Schulleiter Dr. Harald Parigger, der mehr als eine Dekade die Arbeit von EFI unterstützt, publik gemacht, die Spendenaktivitäten des Gymnasiums ermöglicht und gefördert hat.

 


30.06.2013 – EFI spendet 1.000.000 Rupies für Katastrophenhilfe in Haridwar

Nach verheerenden Fluten im oberen Ganges-Tal mit Tausenden Toten und Vermissten und Hunderttausenden Obdachlosen (Näheres s. unter „Hauptprojekte: Haridwar“) wird 2013 seit Jahren zum ersten Mal kein Op-Einsatz in Hardiwar stattfinden.

Die örtlichen Partner vom Rotary-Club sind massgeblich und mitverantwortlich an einem Netzwerk beteiligt, dessen Zielsetzung die Wiederherstellung sozialer Strukturen im betroffenen Gebiet nach Ende der akuten Rettungsmassnahmen ist; dazu zählt auch der Wiederaufbau einer strukturierten medizinischen Basisversorgung.

EFI hat die Spenden, welche für den Herbst-Einsatz verplant waren, für diesen Zweck auf eine Million Indischer Rupies gerundet (das sind etwa 13.000 Euro) und wird den Betrag in den nächsten Tagen diesem Netzwerk zur Verwendung im Satzungssinn übersenden.

Wir wünschen den Betroffenen viel Glück und unseren örtlichen Partnern die notwendige Energie und Erfolg bei ihrer selbstlosen Arbeit.


25.05.2013 – EFI unterstützt den Verein AMREF e.V.

amref logoWie schon einige Male zuvor konnte EFI auch heuer wieder dem Verein AMREF e.V. mit € 4.000.- bei seiner engagierten Arbeit in Ostafrika helfen.

AMREF (Näheres s. www.amref.org) – die Abkürzung bedeutet „African Medical and Research Foundation“, ein Verein mit Sitz in Kenya und Zweigstellen in 19 Ländern. Dem einen oder anderen reiselustigen Europäern ist der Teil der Arbeit am besten bekannt, für den sich der Begriff „Flying Doctors“ etabliert hat. Kern dieser Tätigkeit ist die Versorgung akut Kranker in den schwer zugänglichen Gebieten Ostafrikas mit ärztlicher Hilfe, daneben werden aber auch gegen Gebühr verunfallte oder erkrankte Touristen nach Nairobi ins Krankenhaus transportiert.

Daneben legt AMREF viel Gewicht auf die Ausbildung medizinischen Personals (Hebammen, „health workers“) und auf die Information der Bevölkerung über die Vermeidung von und den Umgang mit z.B. Malaria, AIDS und Durchfallerkrankungen. Die von AMREF betriebenen Fortbildungsstätten werden mittlerweile auch von zentral- und westafrikanischen Regierungsstellen und UN-Organisationen in Anspruch genommen, wobei eine der grössten Stärken darin liegt, dass 95 % des gesamten Mitarbeiterstabes Afrikaner sind.

Wir wünschen den Partnern und Freunden von AMREF e.V. Kraft und Ausdauer bei ihrer engagierten Arbeit.


10.05.2013 – EFI spendet medizinische Geräte für Syrien

syrienMehrere medizinisch-technische Geräte, darunter einen sog. „Doppler“ zur Untersuchung von (verletzten) Gefässen und Spritzenpumpen sowie Zubehör und Verbrauchsmaterial hat EFI e.V. unter Vermittlung des „Deutsch-Syrischen Vereins zur Förderung der Freiheiten und Menschenrechte e.V.“ mit Sitz im hessischen Weiterstadt nach Syrien abgegeben. Der Verein (www.http://ds-verein.org) sendet regelmässig medizinisches und sonstiges Material nach Syrien und ermöglicht und organisiert auch in einzelnen Fällen die medizinische Versorgung syrischer Bürger, die bei den Kampfhandlungen verletzt wurden.

Der Kontakt zu der gemeinnützigen Organisation und die anschliessende Bitte um Hilfe kam über einen Unterstützer von EFI und Interplast Germany e.V. zustande; EFI hat abgesehen von Telefonaten und Internet-Recherche keine Möglichkeit, die politischen Motive etc. zu überprüfen, zumal Hilfe dieser Art schnell geschehen muss. So wie es aber keine „richtigen“ und keine „falschen“ Waffenlieferungen gibt, kann auch die noch so geringe Hilfe bei der medizinischen Versorgung nicht von „Seiten“ oder sonstigen nicht-humanitären Kriterien abhängig gemacht werden (man stelle sich vor, in einem deutschen Krankenhaus würde die Behandlungszusage von der politischen oder religiösen Einstellung des Patienten abhängig gemacht).

Wir wünschen uns, dass das bisschen Hilfe, das EFI für Syrien beizutragen versucht, kranken oder verletzten Menschen zugute kommt, das ist alles.


21.12.2012 – Bayerische Staatsmedaille für Gesundheit

Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber und EFI-Vorsitzender Prof.Dr. Hajo Schneck bei der Verleihung der Bayerischen Staatsmedaille

In einem feierlichen Akt im Gesundheitsministerium in München hat der Bayerische Gesundheitsminister Dr.med.vet. Marcel Huber dem Vorsitzenden von EFI die Bayerische Staatsmedaille „für herausragende Verdienste um die Gesundheit“ verliehen. Laut Minister stellt sie die höchste Auszeichnung dar, die im Bereich Gesundheit vergeben werden kann.

Als einzelner Geehrter lege ich aber allergrössten Wert auf die Feststellung, dass Verdienste um die Gesundheit nach Art humanitärer Einsätze etc. wie kaum etwas Anderes nur im Team zu erreichen sind; die Ehrung gilt also genauso den Vereinsmitgliedern, den Mitgliedern der Einsatz-Teams und allen, die im Umfeld der der humanitären Aktivitäten ihren Beitrag geleistet haben. Und letztlich gilt sie auch unseren Fördermitgliedern und allen Spendern von Geld und Sachmitteln, ohne die humanitäre Arbeit sehr rasch an ihre Grenzen stossen würde.

Trotzdem bin ich natürlich schon auch persönlich ein bisschen stolz, und ich bin auch froh darüber, dass offenbar eine gewisse Aufmerksamkeit für unsere Arbeit in der Öffentlichkeit entstanden ist – das wird uns hoffentlich beim weiteren Spendensammeln helfen.


04.12.2012 – die Dr.-Fahrenschon-Stiftung unterstützt EFI auch dieses Jahr grosszügig

Auch heuer wieder hat die Dr.-Fahrenschon-Stiftung aus Zorneding im Landkreis Ebersberg EFI mehrere tausend Euro zur Verfügung gestellt für die – bereits angefangene – Behandlung eines 11jährigen Buben im indischen Bundesstaat Uttarkandh. Herzlichen Dank dafür im Namen unseres Patienten, dem wir hoffentlich mit den noch geplanten wiederherstellenden Operationen den Weg in ein selbständiges Leben ermöglichen können. Leider kann der Dank nicht mehr an die Stiftungsgeberin gerichtet werden, die im vergangenen Jahr verstorben ist – Stiftungs-Beirat und -Vorstand haben die Förderung über EFI beschlossen in der Gewissheit, so in ihrem Sinne entschieden zu haben.

der 11-jährige N. mit seinen schweren Verbrennungen

N. nach der ersten von mehreren noch notwendigen Operationen

Der kleine Neeraj hatte als Kleinkind schwerste Verbrennungen an Kopf, Gesicht, Hals, Brust und Armen erlitten, die ihm jetzt mit zunehmendem Missverhältnis zwischen wachsendem Knochengerüst und nicht dehnungsfähigem, da vernarbtem Weichteil-Gewebe mehr und mehr Probleme bereiten. Ganz abgesehen von der sozial stigmatisierenden Entstellung hat die Halswirbelsäule bereits sehr an Beweglichkeit verloren, die Funktion des linken Armes ist stark eingeschränkt und, um nur einige der Probleme zu nennen, das Auge ist durch Austrocknung und die dadurch bereits bestehende chronische Entzündung gefährdet.

Ein erster Schritt ist bereits getan, weitere müssen und werden hoffentlich folgen – wird sind mit Neeraj schon fest verabredet für den Oktober, wo wir uns wieder zum Operieren in seiner Heimat aufhalten werden.

 


27.10.2012 – Fa. Arthrex spendet ein Arthroskopie-Gerät mit Zubehör

Eine sog. „Power-Konsole“ mit Zubehör im Wert von einigen Tausend Euro hat Fa. Arthrex Medizinische Instrumente GmbH, Karlsfeld, dem Ebersberger Förderverein Interplast zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank dafür.

Arthroskopie-System und – als Beispiel – ein Ansatzstück zum Gelenk-„Shaving“

Das Gerät wird nach Adaptation an die zu erwartenden Anforderungen in das Dhulikhel-Krankenhaus etwa 30 km von der Hauptstadt Nepals, Kathmandu, gebracht und dort erstmalig arthroskopische Operationen möglich machen.

Die Operation auf dem Wege der Gelenkspiegelung („Arthroskopie“) ermöglicht ein im Vergleich zu früheren, gelenkeröffnenden Operationen, ein sehr schonendes Vorgehen, das Abtragen, Reparieren oder Ersetzen verletzter Strukturen (Meniskus, Kreuzband) und hilft die Häufigkeit von Gelenksinfektionen zu senken. Auch die diagnostischen Möglichkeiten ergänzen bzw. verbessern die Möglichkeiten der „einfachen“ klinischen Untersuchung oder der sog. bildgebenden Verfahren (Röntgen, NMR).

Die ersten Fertigkeiten hat ein Orthopäde aus der Klinik kürzlich bei einem Gastaufenthalt in der Kreisklinik Ebersberg von Dr. W. Haller erlernt, welcher nicht nur ein überregional bekannter Spezialist in arthroskopischer Gelenkschirurgie ist, sondern auch aktives Interplast-Mitglied (und Mitglied des Vereins „Orthopädie für die Dritte Welt e.V.“, der mit EFI ein gemeinsames Projekt in Sierra Leone betreibt).

Dr. Haller wird nur wenig nach der Ausrüstung selbst in Dhulikhel eintreffen und sich dort um die Ausbildung kümmern – nochmals ein Dankeschön an Fa. Arthrex, stellvertretend an Herrn Armin Ergert.


26.10.2012 – Fa. TSL spendet transportables Beatmungsgerät

Auf Vermittlung durch Anästhesie-KollegInnen aus dem Dortmunder Raum hat uns die Medizintechnik-Firma TSL aus dem Teutoburger Wald vorläufig ein selbstgebautes extra-leichtes Beatmungsgerät zu Anästhesiezwecken gespendet. Herzlichen Dank dafür an den Firmeninhaber Herrn Matthias Höke !

extra-leichtes Rückatmungsgerät von Fa. TSL für die Reise (vorl. Konfiguration)

 

Kleinere Modifikationen könnten das Gerät noch besser geeignet machen für den Betrieb an Orten, an denen manchmal elektrischer Strom, manchmal teurer komprimierter Sauerstoff und kaum jemals Absorberkalk vorzufinden ist – wir haben gemeinsam bereits eine Möglichkeit gefunden, die Beatmungseinheit ohne lästiges Umstecken wahlweise mit Niederdruck-Gemisch aus einem O2-Konzentrator (hoher Frischgasfluss, wenig Rückatmung, wenig Atemkalk-Verbrauch) oder bei Stromausfall mit Flaschen-O2 zu beschicken (niedriger Frischgasfluss, viel Rückatmung, viel Atemkalk-Verbrauch, aber eben sehr geringer Sauerstoffverbrauch). Damit lässt sich, so hoffen wir nicht unbegründet, die bevorzugte Betriebsart ganz aktuell an die bestehenden Bedingungen anpassen (Strom, O2-Nachschub, Atemkalk).

EFI wird Anfang 2013 ein derartiges Gerät vor Ort testen, über weitere eventuelle Verbesserungen nachdenken und zusammen mit Fa. TSL an der „Perfektionierung“ arbeiten – danke an die Firma und Herrn Höke für die Bereitschaft dazu.

 

Das Gerät beim Einsatz in Perú

Aktuelle Ergänzung: in der Version „Lima 2.1“ hat das noch einmal modifizierte Gerät mittlerweile den ersten Test bestanden, und dies in der Höhe der Anden – in harmonischem Zusammenspiel mit einer Perfusor-Pumpe. Auf die Version „Lima 3.0“ darf man gespannt sein!


05.08.2012 – Gerätespende von Fa. PAION

Medikamentenpumpen aus Aachen in die „Dritte Welt“

Gleich einen ganzen Schwung neuwertiger Medikamenten-Pumpen, wie man sie z.B. zur Durchführung bestimmter besonders gut steuerbarer Anästhesie-Verfahren benötigt, hat uns unter Vermittlung des befreundeten und benachbarten Vereins GloboLab e.V. die in Aachen ansässige Firma PAION aus ihren Beständen überlassen. Zwei davon sind bereits auf dem Weg ins indische Ladakh, weitere gehen noch in diesem Monat nach Uttarkandh und einige dann im nächsten Jahr nach Sierra Leone und Tansania.

Danke an die Geschäftsführung von PAION, vertreten durch Frau Wilhelm-O.,  und danke an Edith und Nils Niederstebruch von GloboLab!

Sog. Perfusorpumpen in dieser Qualitätsklasse sind in der Lage, Medikamentenlösungen in genau definierter Rate (Volumen pro Zeit) abzugeben, z.B. in eine Venenkanüle. Die Wahlmöglichkeiten sind dabei sehr breit und reichen bei dieser Pumpe beispielsweise von 0,1 bis 99,9 ml/Stunde, und das mit einer Genauigkeit im Bereich von 2-3 % (wobei es bei der o.g. Anästhesie-Technik auf ein paar Prozent hin oder her nicht ankommt). Auch für andere stark wirksame Pharmaka und Substanzen werden solche Pumpen eingesetzt, z.B. in der Intensivmedizin für Elektrolyte, Insulin, Adrenalin, Schmerzmittel und sedierende Medikamente, um nur einige zu nennen.


29.07.2012 – EFI beim Schlossfest der Kalkutta-Hilfe

Ute & Sandra

Schon zum zweiten Mal veranstaltete der Verein Kalkutta-Hilfe e.V. unter Leitung von Ute Sparenberg und Dr. Evelyn Seltmann in Bad Pyrmont ein Charity-Fest zugunsten der Unterstützung von medizinischen und schulischen Projekten in Kolkata (früher „Kalkutta“), die EFI bereits in den letzten Jahren gefördert hat (und das auch weiter tun wird, da Dr. Seltmann bei ihren jährlichen Aktionen jeden Cent selbst mit nach Kolkata nimmt und so vorbildlich wie kaum jemand einsetzt).

 

 

 

Ritter Rost und Burgfräulein Bö

Neben Aktivitäten örtlicher und teils auch weit angereister FreundInnen (u.a. Baggerfahren, Weinausschank, Waffelbäckerei, Kinderschminken, Mal-Stand, Polizei-Motorrad) waren die Hauptattraktion sicher die Bühnendarbietungen von „Ritter Rost“, hochprofessionell und kostenlos dargeboten von der Hamburger Theatergruppe um die bekannte Regisseurin Sandra Keck. Auch EFI war durch Prof. Hajo Schneck vertreten, und trotz harter Konkurrenz durch Ferienbeginn, Olympische Spiele und Stadtfest ist es gelungen, einige tausend Euro für die nächsten gemeinsamen Aktivitäten in Kolkata einzusammeln – geplant sind ein erneutes Interplast-Operations-Camp und weitere Impfaktionen in den Slums der Mega-Stadt, deren Einwohnerzahl irgendwo zwischen 15 (wie die Niederlande) und 20 Millionen (wie ganz Australien) liegen dürfte.


02.08.2012 – EFI fördert Projekt in Meghalaya/Ostindien

Das (noch halbwegs intakte) Jungen-Internat

Zusammen mit dem LIONS-Club Ebersberg und der Franz-Glässner-Stiftung konnte EFI einen Betrag von € 7.500.- zugunsten eines Projektes im Osten Indiens (jenseits von Bangla Desh) aufbringen. In dem Dorf Amlarem betreibt der Orden der Missionare vom Heiligen Franz von Sales (MSFS) eine Schule und ein Internat. Der dringend erforderliche Neubau eines der Internatsgebäude, welches durch Unwetter und den in Ostindien für uns kaum vorstellbar starken Monsun nicht mehr reparable Schäden davon getragen hat, soll neben Schlaf- und Unterrichtsräumen auch einen Gesundheitsposten umfassen; in der sehr abgelegenen Gegend ist medizinische Hilfe auch auf eher niedrigem Niveau kaum von aussen zu erhalten, vor allem nicht, wenn die Transportwege durch den Monsun oft lange Zeit unpassierbar geworden sind.

 

 

Mädchen im Internat Amlarem

Der gemeinsam aufgebrachte Betrag wird vom Orden und vom indischen Staat jeweils verdoppelt, so dass das eintritt, was in Europa zur Zeit als „Hebelwirkung“ in aller Munde ist – nur dass es dort um ein paar zehntausend Euro geht, hier dagegen um ein paar hundert Milliarden.

Theresa Koch, eine engagierte junge Studentin aus dem Landkreis Ebersberg, hat ein halbes Jahr in Amlarem verbracht und uns mit Daten und Bildern überzeugt; sie wird über ihre Verbindung zu der Einrichtung auch den Einsatz unserer Spende verfolgen.


20.07.2012 – das Gymnasium Grafing erläuft 16.000.- Euro

Beim schon traditionellen Sponsoring-Lauf des Arbeitskreises „Schule ohne Rassismus“ am Gymnasium Grafing ist der enorme Betrag von gut € 16.000.- zusammen gekommen.  Es war eindrucksvoll zu sehen, wie sich über 500 SchülerInnen (und nicht wenige Lehrkräfte) fast aller Jahrgangsstufen trotz Schuljahres-Endspurt mit ganzer Kraft einsetzten, um ihren Sponsoren möglichst stattliche Beträge abfordern und diese dann für EFI eintreiben zu können – die Schnellsten schafften mehr als 30 Runden rund ums Schulgebäude.

EFI´s Dank gilt allen diesen LäuferInnen, aber genauso auch den Sponsoren und natürlich denen, die das „Event“ ermöglicht, gefördert und abgewickelt haben – um nur einige zu nennen, dem Schulleiter Dr. Harald Parigger, Frau Theresa Hogrefe aus dem Kollegium, Christian Wahl und – nach bestandenem Abitur zum letzten Mal – Coline Scharfenberg. Danke!


25.04.2012 – wieder Medikamente von Fresenius AG

Wie schon in den letzten Jahren hat die Firma Fresenius AG auch heuer wieder Anästhetika im Wert von einigen Tausend Euro gespendet – vielen Dank dafür!

Über EFI werden diese Medikamente an verschiedenste Interplast-Teams verteilt und finden so Verwendung in Asien, Afrika und Südamerika. Gleichzeitig lernen die KollegInnen in den jeweiligen Einrichtungen das Anästhetikum Propofol kennen (das in weiten Teilen Europas seit 20 Jahren zum Standard geworden ist) und nutzen es soweit verfügbar dann auch selbst (z.B. in Indien oder Nepal).


07.02.2012 – die Wilson-Bälle sind im Einsatz

Team "St.-John-of-God 1"

Die im Sommer von Fa. Wilson überlassenen Bälle sind bei den „Endnutzern“ in Lunsar/Sierra Leone angekommen. Damit und mit einer Kiste voll Trikots, welche im Ebersberger Raum gespendet worden waren, haben sich unmittelbar einige Mannschaften gegründet, die mit- und gegeneinander spielen.

Lieblings-Gegner sind die Teams aus den jeweils vor Ort befindlichen europäischen Krankenhausmitarbeitern (weil gegen die leicht und zuverlässig zu gewinnen ist).


22.11.2011 – die EFI-Bilanz 2010 ist fertig

Nach dem Rechnungsbericht unseres Schatzmeisters H. Schulz (danke wie immer!) für das Jahr 2010 konnte EFI e.V. Einnahmen in Höhe von ca. € 81.000.- verbuchen. Das ist ein Ergebnis, das uns sehr stolz macht, zumal noch Sachspenden (Geräte, Medikamente, Material) im Wert von ca. € 30.000.- dazu gezählt werden dürfen.

EFI dankt auch auf diesem Weg allen Spendern von Geld, Materialien, Zeit und Arbeit ganz herzlich!


22.10.2011 – zwei indische Mädchen erhalten Hilfe von der Dr.-Fahrenschon-Stiftung

Die im Landkreis Ebersberg angesiedelte Stiftung Dr. Fahrenschon hat aus ihren Erträgen bereits in den letzten Jahren grosszügig zu EFI´s Tätigkeit beigetragen.

Auch heuer erhielt EFI einige Tausend Euro, die für die weitere medizinische Betreuung von zwei schwerverbrannten indischen Mädchen eingesetzt werden sollen (Sampa, 11 Jahre, und Muskan, 3 Jahre).

EFI bedankt sich von Herzen bei Stiftungsgeberin, Vorstand und Beirat.

 


20.10.2011 – wieder eine grosszügige Spende der Marianne und Emil Lux Stiftung

Wie schon im Vorjahr hat die Marianne und Emil Lux Stiftung aus Remscheid die Arbeit von EFI e.V. mit einem Betrag von € 3.000.- gefördert. EFI bedankt sich im Namen von Interplast und im Namen seiner PatientInnen ganz herzlich!


01.08.2011 – Medikamentespende von hameln pharma

Wie schon mehrfach in den letzten Jahren hat der bedeutende Generica-Hersteller hameln pharma plus GmbH Interplast Germany auf dem Weg über EFI e.V. wieder mit einer richtig grossen Medikamenten-Spende ausgestattet. Die teuren Anästhetika stellen im Apothekenverkauf einen Marktwert von deutlich über € 7.000.- dar, was die Interplast-Kasse in den nächsten Jahren entsprechend entlasten wird, da die Zubereitungen erst zwischen 2013 und 2015 verfallen.

EFI dankt der Firma hameln pharma plus GmbH, vor allem Herrn Thorsten R. vom Auftragsmanagement, herzlich im Namen der Interplast-Sektionen, die nun wieder kostenlos bei EFI „einkaufen“ können.


19.07.2011 – das Ignaz-Taschner-Gymnasium Dachau läuft für EFI e.V.

Runde um Runde für EFI e.V. (Foto: Habschied)

Mit überwältigendem Eifer waren über 450 Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und weitere Mitglieder der Schulfamilie beim Sponsorenlauf des Dachauer Ignaz-Taschner-Gymnasiums bei der Sache. Überwältigend war entsprechend auch das finanzielle Ergebnis des – nach 2003 – zweiten Spendenlaufs „Laufen für ein besseres Leben“.

Auf Initiative und unter Leitung von Sabine Kinseher, Lehrerin an diesem Gymnasium, er-liefen die TeilnehmerInnen, darunter mit gutem Beispiel auch 15 Lehrkräfte, insgesamt 24.500.- Euro. Von dieser gewaltigen Summe fliessen ungefähr € 22.000.-  auf das EFI-Konto.

Herzlichen Dank an Sabine Kinseher, ihr Team (um nur Einige von Vielen zu nennen) mit Sonja Sachsinger, Judith Schumann und Angelika Wüst-Pütterich, an den Schulleiter Erwin Lenz, an Herrn Matzner vom „facility management“ und an alle anderen, die zum umwerfenden Erfolg der Aktion beigetragen haben.

Vorangegangen war der Veranstaltung eine Vortragsreihe, in der Prof. Schneck von EFI den Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und weiteren Interessierten von der Arbeit mit Interplast berichtete – an dieser Stelle nochmal ein Dank an die Veranstalter und Verantwortlichen, dass auch das möglich gemacht wurde im Schulbetrieb, der schon schwierig genug ist.

Ignaz (Ignatius) Taschner, der Namenspatron des grossen Dachauer Gymnasiums, war übrigens ein bedeutender Bildhauer, Maler und Illustrator, der um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert in der Zeit des Jugendstils lebte und vorübergehend auch in Dachau arbeitete. Seine Steinplastiken finden sich an vielen Häusern, auch in München, seine Statuen an Brunnen und auf Monumentalgräbern;  seine berühmten Illustrationen sind zu finden in zeitgenössischen Ausgaben der Werke Ludwig Thoma´s, Märchenbüchern der Brüder Grimm oder im Simplicissimus.


07.07.2011 – ein Ultraschall-Gerät für Lunsar

Ein nicht mehr ganz neues, aber selbstverständlich voll funktionsfähiges Ultraschall-Gerät hat EFI von einer befreundeten Praxis erhalten – danke an Drs. Gugg, Saam und Mayer-Löw in Waldkraiburg. EFI hat das Gerät technisch überprüfen lassen und einen zweiten, besonders für die Geburtshilfe geeigneten Schallkopf gesucht, gefunden und gekauft (beim nächsten Einsatz in Lunsar wird eine Interplast-Gynäkologin mit im Team sein; und natürlich ist die Geburtshilfe in Sierra Leone ein besonders wichtiges, aber kaum mit technischen Diagnosemöglichkeiten ausgestattetes Feld).

Zusammen mit einigen kleineren Geräten, Verbrauchsmaterial, ein paar Hundert Kuscheltieren aus EFI-Beständen und den Bällen der Fa. Wilson (s.u.) geht das Ultraschall-Gerät mit dem nächsten Container von GloboLab e.V. auf hohe See – Mast- und Schotbruch!


20.06.2011 – Verein „Begegnungen mit Menschen“ spendet für Haridwar

3.000.- € übergibt Andreas Bauer von "Begegnungen mit Menschen e.V." an EFI - danke!

Einen dicken Sack voll Geld, genau gesagt mit 3.000.- €, übergab der Vorsitzende des Wasserburger Vereins „Begegnungen mit Menschen e.V.“, Andreas „Ranger“ Bauer von Fa. Ranger Travel, an Prof. Schneck. Die beachtliche Summe kommt dem nächsten Einsatz des Ebersberger Interplast-Teams nach Haridwar in Uttarkandh/Nordwestindien zugute. Sie wurde bei einer von Andreas Bauer und seinen Extremsport-Freunden mit Unterstützung des Erlebnisbades BADRIA in Wasserburg organisierten Veranstaltung gesammelt, dem 2. Badriathlon.

Gesponsort von verschiedenen Firmen und Privatpersonen (s. auf der Website www.badriathlon.de) wurde im Januar des Jahres geradelt (in der Halle auf Trainingsgeräten, „spinning“ heisst das), gelaufen und geschwommen. Mit dabei waren Dietmar Mücke (www.laufmalwieder.de), der schon mal 100 oder 150 km läuft, am liebsten barfuss, und das Schellen-Sau-Team (www.schellen-sau.de), die z.B. ohne gross abzusteigen in 56 Stunden von Wasserburg nach Rom radeln. Allen Teilnehmern, allen Organisatoren und den Sponsoren ein herzliches Danke von EFI im Namen der PatientInnen, die uns im Oktober wieder im nordindischen Haridwar erwarten.


16.06.2011 – Fa. WILSON spendet Bälle für Sierra Leone

Ein "richtiger" Ball ist in Sierra Leone für die Kinder so selten wie kostbar - danke an Fa. Wilson!

Mehr als zwei Dutzend hochwertige Profi-Bälle aus verschiedenen Sportarten im Wert von über 1.000.- Euro hat die bekannte Fa. WILSON an EFI gespendet. Die Bälle werden von uns noch in diesem Sommer nach Sierra Leone gebracht und dort Jubelstürme bei den unendlich sportbegeisterten Buben im Krankenhaus Lunsar auslösen. Die Buben und jungen Männer haben wir oft genug schon bald nach einer Operation, wenn sie nicht gerade ein Bein betroffen hatte, im Klinikhof mit Cola-Büchsen oder zusammengeknülltem Papier mühsam, aber auf technisch hohem Niveau „kicken“ sehen.

EFI dankt in ihrem Namen für die grosszügige Spende, vom Ergebnis des ersten Matchs werden wir selbstverständlich berichten.


07.06.2011 – ein Sack voll Geld vom Gymnasium Grafing

Dr. Harald Parigger, Coline Scharfenberg, Hajo Schneck und Theresa Hogrefe bei der symbolischen Geldübergabe

Der Spendenlauf des Gymnasiums Grafing am 15. April 2011 hat nicht nur einen Riesen-Spass gemacht, sondern auch einen Riesen-Spendenbetrag erbracht: fast 14.000.- Euro konnten Schulleiter Dr. Harald Parigger, SMV-Sprecherin Coline Scharfenberg und die betreuende Lehrkraft Theresa Hogrefe an Prof. Hajo Schneck überreichen. Das ist die finanzielle Ausstattung eine kompletten Interplast-Einsatzes oder, anders ausgedrückt, für etwa 80 bis 100 Operationen in Indien, Afrika oder Südamerika.

Ganz herzlichen Dank an alle LäuferInnen, ihre Sponsoren und die vielen Helferinnen und Helfer aus dem Gymnasium Grafing.


29.05.2011 – die Katholische Landjugend spendet für EFI

Einen Scheck über € 550.- überreichte Katharina Karl stellvertretend für die Katholische Landjugendbewegung Neufarn-Parsdorf an Prof. Schneck von EFI.

Der stolze Betrag, der bei verschiedenen Aktivitäten der Landjugend über das vergangene Jahr hinweg gesammelt worden war, kommt der Schulausbildung eines nach schweren Verbrennungen von Interplast operierten Mädchens aus Kolkata (früher: Calcutta) in Nordost-Indien zugute – danke an alle, die das ermöglicht haben!


15.04.2011 – das Gymnasium Grafing läuft

Schon zum 10. Mal fand am Freitag vor den verdienten Osterferien am Gymnasium Grafing ein Sponsoren-Lauf zugunsten von EFI statt, diesmal bei feinstem Lauf-Wetter. Ungefähr 300 SchülerInnen aller Altersstufen waren am Start, die Stimmung war hervorragend (danke an den Arbeitskreis light & sound).

Damit ist schon das erste „sozialpädagogische“ Ergebnis genannt – auch vom finanziellen Ergebnis werden wir natürlich ganz aktuell berichten.

Ein herzliches Dankeschön an Theresa Hogrefe, die die Aktion als Lehrkraft betreut, an Dr. Harald Parigger, der als Direktor des Gymnasiums die nötigen Weichen gestellt und an Coline Scharfenberg von der SMV, die mit ihrem Team (und ganz viel auch alleine) den Grossteil der Vor-, Haupt- und Nacharbeit geleistet hat. Danke an das Gymnasium Grafing, an alle LäuferInnen und Sponsoren und an alle die, die zum Gelingen beigetragen haben.


21.03.2011 – EFI finanziert PAUL

Einen PAUL („portable aqua unit for live saving“) im Wert von ca. € 1.000.- hat EFI dem LIONS-Hilfswerk Bayern Süd e.V. zur Verfügung gestellt. PAUL ist ein tragbares Wasserreinigungsgerät, das ohne jede Energiezufuhr auskommt und dank spezieller Membrantechnik alleine mechanisch durch den Filtrationsdruck des eingefüllten Schmutzwassers sauberes, partikelfreies und nahezu bakterien- und virenfreies Trinkwasser herstellt. Ein PAUL (der wegen seines geringen Gewichtes von ca. 20 kg wie ein Rucksack auch an Orte transportiert werden kann, die für Fahrzeuge nicht zugänglich sind, dabei aber so stabil ist, dass er aus einer gewissen Höhe sogar vom Hubschrauber aus abgeworfen werden kann) filtriert pro Tag bis zu 1.200 Liter, also das nötige Trinkwasser für viele hundert Menschen.

Chemische Verunreinigungen wie Öl, Pestizide oder Schwermetalle sind durch einfache Filterung allerdings nicht zu beseitigen; hierfür sind grosse, schwere und oft gar vor Ort zu verbringende Geräte mit anderer Technik erforderlich (z.B. auf osmotischer Basis), wie sie von den klassischen Hilfsorganisationen vorgehalten werden (z.B. THW, DRK).

Das LIONS-Hilfswerk Süd wird betreffend PAUL die Organisation im Einsatz-Fall sicher stellen, d.h. dafür sorgen, dass die richtige Anzahl PAUL´s zur richtigen Zeit an den richtigen Ort gebracht wird (und nach Möglichkeit schon in der Nähe potentieller Einsatzorte vorgehalten wird, damit nicht unnötig Zeit verloren geht).


29.12.2010 – Spende der KFG Edenkoben

Eine sehr stattliche Spende an EFI, nämlich sage und schreibe € 2.000.-,  hat die Katholische Frauengemeinschaft Edenkoben an EFI übersandt. Der beachtliche Betrag entstand durch den Verkauf von kleinen Patchwork-Kunstwerken, welche die Mitglieder dieser Frauengemeinschaft selbst hergestellt und auf einer Verkaufsausstellung angeboten hatten. Herzlichen Dank an die Weinstrasse, namentlich an Elisabeth Orth und Traudel Kriegshäuser und Ihre Mit-Patcherinnen.

Die Verbindung zu EFI kam durch einen Vortrag über die Tätigkeit von Interplast Germany e.V. in Indien zustande, den Ana Lázaro Martín in diesem Kreis gehalten und dabei die ZuhörerInnen offenbar tief berührt hatte. Ana L.-M. ist gelernte OP-Schwester und langjähriges Mitglied von Interplast und fährt jedes Jahr wenigstens einmal, noch lieber zweimal selbst auf Einsatz, in den letzten Jahren zu unserer Freude sehr gerne mit EFI-Teams. Beim EFI-Projekt in Haridwar war sie von Beginn an dabei, und auch im Herbst 2011 ist sie bereits wieder fest eingeplant.


27.12.2010 – Op-Textilien von Dr. Mansel

Einen knappen Kubikmeter Op-Textilien (Abdecktücher, Lochtücher, Op-Kittel) hat EFI von Dr. Detlef Mansel aus Gräfelfing erhalten, sauber verpackt in ein gutes Dutzend Steri-Trommeln. EFI bedankt sich herzlich und wird das Material nach und nach an die geeigneten Einsatzorte bringen.

Im Gegensatz zu den heute in Europa üblichen Einmal-„Textilien“ haben die Baumwoll-Tücher und -Kittel den Vorteil, dass sie nicht für jeden Einsatz neu transportiert und dann weggeworfen werden müssen. In Deutschland lassen die strengen Hygiene-Richtlinien diese eigentlich ressourcenschonende Vorgehensweise nicht mehr zu (und sogar ihre Überlegenheit in Bezug auf die ökologische Gesamtbilanz ist umstritten). In der „Dritten Welt“ geht es aber zunächst darum, dass geeignetes Material überhaupt verfügbar ist. Und was die ökologische Seite betrifft, sind der Transport von kunststoffbeschichtetem Papier über viele Tausende von Flugzeug-Kilometern und seine anschliessende Verbrennung sicher nicht unkritisch.


24.12.2010 – ein Mikroskop für Sierra Leone

Pünktlich zu Weihnachten hat EFI ein hochwertiges Mikroskop mit Kreuztisch, diversen Optiken und Kamera erhalten, und zwar von Ute Sparenberg aus Bad Pyrmont – herzlichen Dank an die Emmer.

Das Mikroskop wird nach Durchsicht und Justierung durch Doris Sixt und Nils Niederstebruch von GloboLab e.V. ins wachsende Labor in Lunsar übernommen werden, so dass z.B. einfach Färbungen auf der Suche nach Bakterien (z.B. Gram, Ziel-Neelsen bei Tuberkulose und dem sehr häufigen Buruli-Ulcus) und die qualitative und quantitative Untersuchung von Blutausstrichen (z.B. Sichelzellen, Malaria) möglich sein werden.

Ein Team von GloboLab, das ja bereits im November vor Ort war, wird sich mit Unterstützung durch EFI im Februar 2011 erneut auf den Weg machen und die Ausbildung der örtlichen Labor-MitarbeiterInnen voran treiben – auf dieser Reise wird auch das Mikroskop dabei sein.


05.11.2010 – die Marianne und Emil Lux-Stiftung unterstützt EFI

Mit einer grosszügigen Spende in Höhe von € 7.000.- unterstützt die Marianne und Emil Lux-Stiftung (Remscheid) die Arbeit von EFI. Dieser stolze Betrag alleine deckt die Hälfte der Kosten eines ganzen Interplast-Einsatzes ab (unser letztes Camp in Haridwar am Oberlauf des Ganges erst vor wenigen Wochen hatte inklusive aller Ausgaben für Transport, Material und Medikamente ca. € 13.000.- erfordert) – herzlichen Dank im Namen des Ebersberger Fördervereins Interplast e.V. an die Stiftung und an ihre Vorsitzenden Herrn W. Jürgen Ackermann und Herrn Wolfgang Thiele.

Die Stiftung wurde von Marianne und Dr. Emil Lux im Jahre 2004 gegründet und hat sich der Förderung von

Marianne und Dr. Emil Lux (beide sind mittlerweile verstorben)

humanitären Projekten verschiedenster Art verschrieben. Einen Schwerpunkt bildet die Unterstützung sozialer Einrichtungen und Projekte in der Umgebung des Stiftungssitzes, ein prozentual geringer, absolut bei einem jährlichen Volumen von ca. 100.000 Euro jedoch noch immer ganz erheblicher Betrag fliesst aber auch in Auslandsprojekte (Moldavien, Weissrussland, aussereuropäische Länder).

EFI und Interplast Germany e.V. freuen sich, dass der kritische und sachkundige Stiftungsrat die Arbeit unserer Organisation für förderungswürdig hält.


04.10.2010 – nochmal Linde

Weitere sieben Sauerstoff-Konzentratoren (s. auch „Aktuelles“ vom 20.08.2010) hat die in Pullach bei München ansässige Firma Linde AG für Interplast Germany erworben und an EFI gespendet. Der Sachwert dieser Spende liegt bei ca. € 10.000.- und wird dadurch ganz wesentlich erhöht, dass die Linde AG Zoll und Transport an die von EFI ausgewählten Zielorte übernehmen wird. Herzlichen Dank im Namen aller Interplast-AnästhesistInnen, die künftig von dieser sicheren Art der Sauerstoff-Erzeugung und -Bevorratung Gebrauch machen können.

Symbolische Spendenübergabe durch Frau Dr. Carla Kriwet (Foto: Jung)

Die Geräte werden in Krankenhäuser gebracht, die von Interplast regelmässig und voraussichtlich über einen Zeitraum von vielen Jahren besucht werden, nach momentaner Planung nach Ghodegaon und Haridwar in Indien, nach Muheza/Tanzania, nach Guadalupe in Ecuador, Lunsar/Sierra Leone und nach Murunda in Rwanda.

Bei einem Treffen in den Räumen der Firma Linde Healthcare, bei welchem Inhalte und Chancen einer längerfristigen und engeren Zusammenarbeit zwischen Linde AG und Interplast Germany e.V.  angesprochen und diskutiert wurden, übergab Frau Dr. Carla Kriwet, Leiterin der Abteilung Healthcare Nord- und Zentraleuropa, eine symbolische Urkunde über die gespendeten Geräte an Prof.Dr. Hajo Schneck von EFI e.V.

Hierüber freuten sich ausser ihm Frau Dr. My Nguyen, Köln und Prof. Jörg Weimann, Berlin, beide von Interplast, aber ebenso Marketing Manager Dr. Peter Kalin und Dr. Wolfgang Delfs und weitere MitarbeiterInnen der Fa. Linde. EFI wird den grosszügigen Spendern selbstverständlich von den Einsatzorten berichten – danke!


25.09.2010 – Henkel AG spendet für Labor in Sierra Leone

Im Rahmen des firmeninternen Programms „MIT“ (miteinander im Team) hat Fa. Henkel AG aus Düsseldorf den Betrag von € 3.000.- an EFI gespendet. Die Förderung, die der Etablierung und Entwicklung des mikrobiologischen Labors im Krankenhaus Lunsar / Sierra Leone dienen soll, kam über unser EFI-Mitglied Dagmar Till aus München zustande, welche der Firma angehört und sich seit langer Zeit für EFI-Projekte engagiert. EFI dankt der Henkel AG & Co KGaA, vertreten durch Frau Sandra Lorch und Herrn Rolf Schlue, und Frau Till ganz herzlich.

Mit den Mitteln aus dieser Spende konnten zunächst Labor-Ausrüstungsgegenstände angeschafft werden; den  Schwerpunkt wird aber die Finanzierung der Ausbildung örtlicher MitarbeiterInnen in den notwendigen Techniken durch die Spezialisten von GloboLab e.V. darstellen. Wie in vielen Zusammenhängen ist auch in diesem Projekt die Ausstattung mit guten Geräten ohne Zweifel notwendig; das Ergebnis insgesamt kann aber nur so gut sein wie der Ausbildungsstand und das Engagement der Menschen, die diese Geräte bedienen.


20.09.2010 – Larynxmasken von LMA

Eine grosse Anzahl von Larynxmasken in verschiedenen Grössen und Typen hat EFI von der Firma LMA Deutschland GmbH erhalten. Der Wert der Spende liegt bei weit über 1.000.-  Euro. Ganz herzlichen Dank dafür stellvertretend an Frau Sabine Höttges von LMA in Bonn – die ersten Masken sind schon auf dem Weg nach Indien.

Die Larynxmaske ist ein Gerät zur Sicherung der Atemwege, welches im Gegensatz zur altbekannten Beatmungsmaske nicht über Mund und Nase, sondern im Rachen über den Kehlkopf eingesetzt wird. Anders als ein klassischer Beatmungs- („Endotracheal“-)-Tubus bleibt die Larynxmaske dabei aber ausserhalb des Kehlkopfes und muss nicht durch die Stimmritze eingebracht werden. Die Anwendung ist wesentlich praktikabler und sicherer als die der Beatmungsmaske, im Vergleich zur Intubation ist das Einführen einer Larynxmaske wesentlich einfacher und schonender, manche zur Intubation nötige, mit Nebenwirkungen behaftete Medikamente werden dadurch überflüssig.

Die Larynxmaske ist seit nunmehr 25 Jahren verfügbar, hatte wie vieles Neue mit zähen Vorurteilen zu kämpfen und beginnt sich nun langsam im Alltag durchzusetzen. Bei Interplast ist die Larynxmaske ein ganz wichtiges Hilfsmittel nicht zuletzt bei schwierigem Luftweg und aus der üblichen Ausrüstung nicht mehr weg zu denken.


17.09.2010 – schon wieder Pajunk

Erneut hat Fa. Pajunk Medizinprodukte EFI e.V. mit einer sehr grossherzigen Spende bedacht: zur Verwendung auf unseren Einsätzen haben wir zwei weitere Nervenstimulatoren erhalten, dazu 100 feinste Plexus-Nadeln, alles zusammen im Wert von über € 2.000.-.

EFI dankt Fa. Pajunk in Geisingen ganz herzlich, vor allem Herrn Vertriebsleiter Klaus Holzer und seinem Mitarbeiter Albert Zech.

Das Auffinden von Nervengeflechten oder einzelnen Nerven ist schwierig genug, wenn die Kommunikation mit dem Patienten sich einfach gestaltet. Wenn die Sprachbarriere hinzu kommt (oder der Patient in Narkose liegt), ist die sog. „blinde“ Punktion in der Hoffnung, möglichst nahe am Nerven zu punktieren, aber den Nerv selbst dabei nicht zu verletzten, immer mit einem gewissen Risiko behaftet. Die elektrische Stimualtion über die Punktionskanüle mit einem Nerv-Stimulator zeigt dagegen die Lage und Entfernung des Nerven an, bevor er mit der Kanüle touchiert wird; deshalb ist die Methode zur sicheren Regionalanästhesie von allergrösster Bedeutung.

Bei Interplast werden Nervenblockaden meist zur Schmerzbehandlung und seltener für die alleinige Betäubung während der Operation eingesetzt. Wichtige Techniken sind die Blockade der Armnerven nach schmerzhaften Eingriffen an der Hand oder die Blockade zweier wichtiger Beinnerven nach Entnahme von Haut am Oberschenkel zur Verpflanzung an eine andere Körperstelle.


21.08.2010 – ein Laptop für Sierra Leone

Aus den Beständen von EFI konnten wir dem Verein Globolab e.V., der die Ausstattung und den Betrieb eines mikrobiologischen Labors im Krankenhaus Lunsar/Sierra Leone voran treibt, einen nicht mehr ganz neuen, aber in jeder Hinsicht ausreichend gerüsteten Laptop übergeben.

Globolab e.V. mit Doris Sixt (3. von links) und Nils Niederstebruch (stehend)

Neben der Befunddokumentation im Laborbetrieb soll der Laptop vor allem auch dazu dienen, dass unklare Befunde fotografiert und schnell via Internet zur Begutachtung durch die Labor-ExpertInnen von Globolab übermittelt werden können. Nur so ist auch in schwierig zu beurteilenden Fällen eine zeitgerechte Einleitung der Antibiotika-Behandlung möglich.

EFI wünscht Doris Sixt und Nils Niederstebruch von Globolab e.V. viel Erfolg bei ihrem so notwendigen Projekt, das die chirurgischen Leistungen von Interplast Germany und von „Orthopädie für die 3. Welt e.V.“ in Zukunft wesentlich voran bringen dürfte.


20.08.2010 – zwei Sauerstofkonzentratoren von Linde AG

Zwei Vorführgeräte – Sauerstoffkonzentratoren der Fa. Weinmann Typ Total O2 – hat Fa. Linde Gas Therapeutics an EFI übergeben. EFI wird die beide Geräte mit der Hilfe des Honorarkonsuls der Republik Sierra Leone nach Freetown verschiffen, von wo sie in die Klinik in Lunsar weiter transportiert werden (s. „Hauptprojekte“).

Sauerstoff-Konzentrator TotalO2 von Weinmann

EFI dankt herzlich Herrn Dr. Wolfgang Delfs, Fa. Linde, und Frau Dr. My Nguyen, die massgeblich am Zustandekommen der Spende beteiligt war.

Sauerstoffkonzentratoren reichern aus der Luft, die etwa 21 % Sauerstoff enthält, den Sauerstoff auf 90 und mehr Prozent an. Damit lassen sich Anästhesie-Systeme betreiben, ohne dass gefüllte und gewartete Sauerstoff-Druckflaschen vorhanden sind – eine häufige Situation in medizinisch unterversorgten Ländern. Solange Strom verfügbar ist, wird auch Sauerstoff produziert – beim Gerät Total O2 kommt dazu, dass während des Betriebs gleichzeitig eine kleine Sauerstoffflasche mit hohem Druck befüllt werden kann (bis zu 130 atm). Auch wenn der Strom ausfällt, was im genannten Umfeld ebenfalls nicht selten ist, kann also die Beatmung weitergehen.

Nachtrag am 19-11-10:

die Konzentratoren sind nach Auslösung aus dem Zoll in Freetown angekommen und seit 12-11-10 in Betrieb – eine gelungene  Gemeinschaftsaktion zwischen Linde AG, den Vereinen Orthopädie für die Dritte Welt e.V., GloboLab e.V. und EFI, die wieder einmal beweist, dass guter Wille alles überwinden kann, sogar den Sierra-Leonischen Zoll.


17.07.2010 – Spende von ZONTA Bad Bergzabern e.V.

Der Vorstand des Bad Bergzaberner Zonta-Clubs mit Präsidentin Dr. Odette Bellin (2. von rechts) übergibt den symbolischen Scheck an Ana Maria Lazaro Martín (2. von links) von Interplast Germany

Eine grosszügige Spende zugunsten des Haridwar-Projektes hat EFI vom ZONTA-Club Bad Bergzabern erhalten. Ana Maria Lazaro Martín, die schon viele Einsätze von Interplast als Op-Schwester begleitet hat (und im Herbst des Jahres zum dritten mal mit nach Haridwar fahren wird), hatte den Kontakt hergestellt und beim Clubabend einen Vortrag über unsere Arbeit gehalten – offenbar eindrucksvoll.

Die symbolische Scheckübergabe an Ana Maria Lazaro Martín (2. von links) erfolgte durch den Vorstand von ZONTA Bad Bergzabern, auf dem Bild fast vollständig vertreten durch Mathilde David (von links), Christine Messerschmidt-Steinbock, die aktuelle Präsidentin Dr. Odette Bellin und Gerlinde Klein.

EFI sagt ein herzliches Dankeschön!


17.06.2010 – Gerätespende Fa. Smiths Medical

M. Jesinghausen (Fa. Smiths Medical) überreicht ein Monitoring-Gerät an Prof. Hajo Schneck

Dieses nagelneue Monitoring-Gerät mit komplettem Zubehör und dazu weitere zwei Pulsoximeter spendete die mit ihrer Deutschland-Filiale im Landkreis angesiedelte Firma Smiths Medical an den Ebersberger Förderverein.

Herr Markus Jesinghausen, Verkaufsdirektor für Deutschland, übergibt die Überwachungsgeräte im Wert von mehreren Tausend Euro an Prof. Hajo Schneck von EFI – herzlichen Dank, der erste Weg wird die „Neuen“ schon bald nach Bolivien und anschliessend gleich nach Indien und Sierra Leone führen.

Die Überwachung der sog. „Vitalfunktionen“ Blutdruck und vor allem Sauerstoffsättigung des Blutes gehört zur Routine im Operationssaal (und im Aufwachraum sowie auf der Intensivstation). Die Methode der Messung der Sauerstoffsättigung bei jedem Pulsschlag („Pulsoximetrie“) wurde erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts möglich und zählt inzwischen zur absoluten Grundausstattung jedes anästhesiologischen Arbeitsplatzes. Von Backofen-grossen Prototypen mit niedriger Genauigkeit ging die Entwicklung voran zu den heute verwendeten Modellen, die nicht mehr viel grösser als ein Fingerhut sind, aber dafür mit äusserster Präzision messen. Es ist kein Zweifel daran, dass die Pulsoximetrie die Sicherheit während und nach der Operation so wesentlich erhöht hat, wie es kaum von einer andern Entwicklung in der letzten Anästhesisten-Generation gesagt werden kann.


31.05.2010 – Gerätespende Fa. Pajunk

Spende an EFI: ein Nerv-Stimulator der Fa. Pajunk - danke!

Von Fa. PAJUNK GmbH in Geisingen, die auf Regionalanästhesie-Technik spezialisiert ist, hat EFI zugunsten von Interplast einen praktisch nagelneuen Nerv-Stimulator erhalten – für die Vermittlung ein Dankeschön an Christine Elsner aus Hildesheim, die soeben vom Einsatz in Namibia zurück ist.

Gerade in Ländern, in denen die mündliche Verständigung mit den PatientInnen nicht immer klappt (weil wir die Sprache nicht beherrschen), ist ein funktionierender Nerv-Stimulator eine grosse Hilfe, genauer gesagt geht es kaum ohne. Dabei ist die Regionalanästhesie oft besonders geeignet für die Interplast-Operationen, und zwar zur Operation selbst oder danach als Methode der Schmerzausschaltung.

EFI dankt Fa. Pajunk herzlich für das Gerät, das unsere Palette erneut erweitert; der Marktwert liegt bei einigen Hundert Euro, der Wert auf Einsätzen ist unschätzbar.


20.05.2010 – Guadalupe / Ecuador

Das EFI-Team (Dr. My Nguyen, Köln, Anästhesistin; Tina Tröster, Metzingen, Op-Schwester; Dr. Prakash Chhajlani, Indore/Indien, Plastischer Chirurg; Prof.Dr. Hajo Schneck, Traxl, Anästhesist, als Teamleiter; Mitarbeit vor Ort – auf eigene Rechnung: Burger Zapf, HNO-Arzt, Annapolis/USA; Johannes Nigsch, Praktikant, Bregenz/Österreich; Stephanie Keller, cand. med., Famulantin) ist gesund und munter nach zwei Operationswochen im Süden Ecuadors wieder im Alltag zurück.

Näheres zu diesem von EFI e.V. finanzierten Interplast-Einsatz unter dem Dach der Interplast-Sektion München finden Sie unter „Weitere Projekte“.

Die Sektion München hatte bereits 2007 und im Herbst 2009 Pilot-Einsätze in Guadalupe durchgeführt und plant für Juni 2010 ein weiteres Camp in Ecuador an anderem Ort.

Ecuador zählt nicht zu den besonders armen Ländern dieser Welt, noch nicht einmal zu den ärmsten in Südamerika. Dennoch haben einige Bevölkerungsgruppen nicht Teil an einer höherwertigen medizinischen Versorgung (wie es sie in den grossen Stäften, z.B. Guayaquil oder Quito) durchaus gibt.


20.05.2010 – Haiti April 2010

Dr. Schidelko (Bad Honnef) im April 2010 in Port au Prince / Haiti (Foto: privat)

Zu wesentlichen Teilen finanziert von EFI hielt sich ein Interplast-Team im April 2010 unter Leitung von Dr. Michael Schidelko (Bad Honnef) in Port au Prince / Haiti auf. Mit 50 Operationen unter sehr schwierigen Bedingungen jedenfalls ein erfolgreicher Einsatz, der auch dazu genutzt wurde, die Verbindungen zu anderen Hilfsorganisationen vor Ort (u.a. Medecins sans Frontières, Doctors of the World) noch enger zu knüpfen.

Die Arbeitsbedingungen in Haiti sind noch immer sehr mühsam, weil es auch drei Monate nach dem grauenvollen Erdbeben noch an geeigneten Strukturen fehlt, innerhalb derer sich die Hilfsaktivitäten und -angebote aus aller Welt koordinieren und aufeinander abstimmen liessen. Interplast und andere NGO´s arbeiten schon seit 2009 an der Schaffung einer solchen Strukturierung (Stichwort ESPRAS  S.H.A.R.E.) zumindest für die europäischen Organisationen der Wiederherstellungschirurgie – zu spät für Haiti, hoffentlich rechtzeitig für das nächste von einer derartigen humanitären Katastrophe betroffene Land.

Auch ein „normales“ Leben ist in der Hauptstadt noch lange nicht wieder eingekehrt – wenn man das Leben vor dem Erdbeben als normal bezeichnen will. Schon seit vielen Jahren ist Haiti eines der ärmsten Länder der Erde gewesen, das mit Abstand ärmste ausserhalb von Afrika. Haiti ist ein trauriges Beispiel für unser Wegschauen; nur durch ein paar Berge getrennt liegt auf der Ostseite der Insel Hispaniola die Dominikanische Republik, auf der europäische und andere Touristen täglich Millionen für alkoholische Getränke, sportliche Strandaktivitäten und gekauften Sex ausgeben. Ein paar Kilometer weiter in Haiti liegt das durchschnittliche Pro-Kopf-Sozialprodukt bei  400 €, und zwar jährlich (in Deutschland entsprechend ca. 35.000 €).


20.05.2010 – Medikamentenspende

grosszügige Spende von Fresenius Kabi: 350 Ampullen nagelneues Propofol 2%, ausreichend für ca. 300 Anästhesien

Eine Medikamentenspende im Wert von einigen Tausend Euro hat EFI für Interplast Germany von der Firma Fresenius Kabi Deutschland GmbH erhalten, und zwar nicht ein paar Ampullen kurz vor dem Ablaufdatum, sondern nicht weniger als 350 fabrikfrische Fläschchen. Danke im Namen der Interplast-AnästhesistInnen an Fresenius und an Herrn Gunnar Romirer, der die Firma u.a. in Bayern repräsentiert und die Spende ermöglicht und abgewickelt hat.

Mit dem Anästhetikum Propofol (und unter Zusatz anderer Mittel) lassen sich Narkosen auch ohne grosse Ausrüstung sicher und ohne Kontamination des Arbeitsplatzes durchführen; das ist in weniger gut ausgerüsteten Operationssälen besonders wichtig, und um solche handelt es sich sehr oft an unseren gastgebenden Kliniken in der „Dritten Welt“.


04.05.2010 – Spende Gymnasium Grafing

Kaum zu tragen sind die Geldsäcke, die Therese Hogrefe, Coline Scharfenberg und - rechts - Dr. Harald Parigger an Prof. Hajo Schneck von EFI e.V. übergeben (Foto: endt)

Zwei schwere Säcke voll Geld mit zusammen 7.000 Euro erhielt heute EFI, hier vertreten durch Prof. Hajo Schneck, von den SchülerInnen des Gymnasiums Grafing (Coline Scharfenberg vom Arbeitskreis „Schule ohne Rasissmus“, daneben ganz links Therese Hogrefe, die Betreuerin der Aktion im Lehrkörper und – rechts im Bild – Schulleiter Dr. Harald Parigger).

Der beachtliche Betrag war bei einem sog. „Sponsoren-Lauf“ im Februar zusammen gekommen; hierbei sagen Sponsoren aus der Famile, dem Freundeskreis oder der örtlichen Wirtschaft pro gelaufene Runde einmal ums Gymnasium einen bestimmten Geldbetrag zu.

Die Spendensumme von 7.000 Euro ist ein weiterer beachtlicher Beitrag des aktiven Grafinger Gymnasiums zur Arbeit von EFI und Interplast, für den sich EFI herzlich bedankt; seit Vereinsgründung im Jahre 2000 haben SchülerInnen und Lehrerschaft dieser Schule bereits fast € 80.000.- mit solchen und ähnlichen Aktionen für unsere Einsätze gesammelt.


27.03.2010 – Narkosegerät für Kamerun

Kamerun

Ein nagelneues Narkosegerät im Anschaffungswert von ca. € 5.000.- spendet EFI für das von Interplast (und anderen humanitären Organisationen) mit Op-Teams versorgte Krankenhaus Hopital de Bangoua in Kamerun.

Gilles Hervé Nomegne, Vorsitzender von Connectica e.V.

Nach geringfügigen Anpassungen wird dieses Krankenhaus, in dem zuletzt 2009 und wieder im Herbst 2010 ein Team der Interplast-Sektion Schopfheim mit Dr. Günther Zabel und dem erfahrenen Interplast-Anästhesisten Dr. Peter Urbasek tätig war, damit erstmals über ein qualitativ gutes und dem europäischen Standard entsprechendes Anästhesie-Gerät verfügen.

Das Anästhesie-Gerät wurde dem Verein Connectica e.V. übergeben, der mit Kamerun eng verbunden ist; der Vorsitzende des Vereins, Herr Gilles Hervé Nomegne, ist selbst im Hopital de Bangoua geboren. Connectica wird für den Transport sorgen und sich um die Zollangelegenheiten kümmern.

EFI wünscht allen Nutzern des neuen Gerätes Erfolg bei ihren Aufgaben.


24.03.2010 – Spende Gymnasium Kirchseeon

Scheckübergabe Gymn. Kirchseeon Foto: jro

Einen Scheck über sage und schreibe € 16.000.- erhielt EFI im Anschluss an einen Vortrag über Interplast und die aktuellen und kommenden Aufgaben in Haiti vom Gymnasium Kirchseeon. Die Summe „erschwammen“ 250 SchülerInnen des Gymnasiums bei einer Sponsoren-Veranstaltung. Einzelne WettkämpferInnen schwammen mehr als 40 Kurzbahnen zu je 25 Meter, andere motivierten ihre geschickt ausgewählten Sponsoren derart, dass sie mehrere Hundert Euro beitragen konnten. In einigen Klassen betrug die Beteiligung mehr als zwei Drittel – eine rundum erstaunliche Veranstaltung.

Mit Rückendeckung durch die Direktorin des Gymnasiums, Frau Söllheim – in der Mitte links – lagen Vorbereitung und Durchführung der gleichzeitig sportlichen und sozialen Aktivität in den bewährten Händen von Frau Margarete Barthelmes – Mitte rechts-, dies natürlich mit engagierter Unterstützung durch Schüler-Mitverwaltung, Arbeitskreise und sonstige Freiwillige.

Auf dem Bild nimmt Prof.Dr. Hajo Schneck von EFI, umgeben von zahllosen TeilnehmerInnen am Wettbewerb, den Scheck entgegen; die Höhe des Betrags war bis zur Übergabe geheim geblieben, der Gesichtsausdruck erklärt sich schon hieraus.

Bereits in wenigen Tagen, genau am 1. April, wird ein zum grössten Teil von EFI finanziertes siebenköpfiges Interplast-Team unter Leitung von Dr. Michael Schidelko aus Bad Honnef nach Haiti aufbrechen und dort mit Partner-Organisationen aus Frankreich und Grossbritannien tun, was getan werden kann – EFI wünscht dem Team guten Erfolg und dankt den Organisatoren, den Aktiven und ihren Sponsoren herzlich.


22.03.2010 – Vortrag „humanitäre Hilfe in Haiti“

Vortrag „EFI, Interplast und Haiti“

Am Mittwoch 24-03-10 um 19:00 Uhr gibt es in der Aula des Gymnasiums Kirchseeon einen Vortrag zum Thema „EFI, Interplast Germany – wer sind wir und was haben wir mit Haiti zu tun?“.

Gymnasium Kirchseeon: Aula

Referent ist Prof.Dr. Hajo Schneck, der bei Interplast Germany e.V. die Anästhesie-Belange betreut, selbst seit 20 Jahren Einsätze in vielen sog. „Drittwelt-Ländern“ begleitet und geleitet hat und zur Zeit Interplast-Aktivitäten in Haiti vorbereitet.

Die Veranstaltung steht in Zusammenhang mit einer Spendenaktion der Schüler des Kirchseeoner Gymnasiums, wo zugunsten der Erdbebenopfer in Haiti unter Leitung der Sportlehrerin Margarete Barthelmes ein Sponsoring-Schwimmen veranstaltet wurde; der Erlös soll zu grossen Teilen EFI e.V. für direkte Hilfe in Haiti übergeben werden.


25.02.2010 – Gründung Verein Globolab e.V.

Globolab Vorstand Nils Niederstebruch (Mitte)

Der in engem Zusammenhang mit dem EFI-Projekt „Lunsar – Sierra Leone“ stehende Verein „Globolab e.V.“ wurde am 18. Februar 2010 offiziell eingetragen, die Gemeinnützigeit wurde bereits heute vom Finanzamt Erding erteilt.

Zweck des Vereins, der sich u.a. aus Mitgliedern von EFI und von INTERPLAST zusammensetzt, ist die Verbesserung zunächst der mikrobiologischen Untersuchungsmöglichkeiten in Lunsar / Sierra Leone.

Näheres finden Sie auf der Globolab-Website unter www.globolab.org


09.03.2010 – Interplast-Jahrestagung 2010

Dr. André Borsche, Bad Kreuznach, Präsident Interplast Germany e.V.

Auf der INTERPLAST-Jahrestagung in Bad Kreuznach am 05. und 06. März 2010 wurde dem Ebersberger Förderverein EFI e.V. vom Vorsitzenden Dr. André Borsche unter dem anhaltenden Applaus des Auditoriums für die Förderung von 17 Teameinsätzen in Afrika, Südamerika und Asien alleine im Jahr 2009 gedankt.


30.01.2010 – EFI streng geprüft von CharityWatch

Die unabhängige Organisation „CharityWatch“ hat ausser Interplast Germany e.V. kürzlich auch EFI unter die bekannt strenge Lupe genommen. Die für uns sehr erfreuliche und gerade auch für unsere Spenderinnen und Spender aufschlussreiche Bewertung können Sie hier nachlesen.


15.01.2010 – EFI-Jahresbilanz 2009

Die Abrechnung der Spendeneingänge und der  Ausgaben für 2009 ist fertig – EFI konnte im vergangenen Jahr Eingänge von € 84.000.- verzeichnen, ein Betrag, auf den wir alle sehr stolz sind (es ist die höchste Summe seit Bestehen des Vereins).

Direkt in Interplast-Projekte gingen davon ca. € 60.000.-, der Betrag von € 4.000.- wurde dem von Interplast-Mitglied Dr. Detlef Gück aus Deggendorf geleiteten Verein „Kleine Hilfe e.V.“ für Bau und Austattung einer Gesundheits-Station in einem Lager für tibetische Flüchtlinge in Nepal zur Verfügung gestellt.

Die Verwaltungskosten (Porto, Versand von gespendeten Medikamenten und Materialien, Büromaterial, Mietkosten für EFI-Lager) beliefen sich auf weniger als 2.000.- Euro, damit ist EFI mit gerade einmal 2,4 % wieder deutlich unter der magischen Grenze von 5 % geblieben.


22.12.2009 – Spende der Dr.-Fahrenschon-Stiftung

Von der Dr.-Fahrenschon-Stiftung erhielt EFI den grosszügigen Betrag von € 4.500.- für die Behandlungskosten eines 9jährigen Buben aus Ruanda im Diakonie-Krankenhaus Bad Kreuznach, wo er vom Interplast-Vorsitzenden Dr. André Borsche operiert wurde. Der Junge hatte durch eine Verbrennung eine Hand und fast sein ganzes Gesicht verloren.    Mit den bisherigen Operationen konnte eine Situation ganz dramatisch verbessert werden, auch wenn ihm noch ein langwieriger Heilungsprozess bevorsteht.


18.12.2009 – Spende Neufarner Weihnachtsmarkt

Im kleinen Ort Neufarn im Landkreis Ebersberg findet jedes Jahr auf Initiative und mit grossem persönlichem Einsatz der BürgerInnen ein Weihnachtsmarkt statt (der mittlerweile im 15 km entfernten und an Weihnachtsmärkten reichen München als Geheimtipp gehandelt wird). Frau Ulrike Strasser und Frau Bärbel Fauth-Stangl, die Chefin des ebenfalls weithin bekannten Gutsgasthofes Stangl, seien stellvertretend als Triebfedern genannt für eine Veranstaltung, die 2009 einen Gesamtertrag von über 30.000.- Euro erbrachte; 2.000.- davon für EFI – danke!


14.12.2009 – Spende vom Verein „Begegnungen mit Menschen e.V.“

Zwei Spenden in Höhe von € 3.000.- und € 1.000.- erhielt EFI vom befreundeten Wasserburger Verein „Begegnungen mit Menschen e.V.“; der Betrag wurde von den TeilnehmerInnen der Veranstaltung „Badriathlon“ erlaufen.

Herzlichen Dank an Andreas Bauer, den Vorsitzenden des Vereins „Begegnungen mit Menschen“, und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter, namentlich an Dietmar Mücke, Michael Köhldorfner, Josef Mayer und Gerhard Karl, um nur einige zu nennen.

Auf dem Foto übergibt Andreas Bauer einen symbolischen Scheck an Prof.Dr. Hajo Schneck von EFI. Mit dem Betrag wird ein wichtiger Teil des kommenden Interplast-Einsatzes in Haridwar / Nordindien finanziert werden, dessen langfristige Unterstützung sich der Wasserburger Verein auf die Fahnen geschrieben hat.